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30.000 kamen zum StrongmanRun nach Weeze
Matschalarm in Weeze - 4.174 Teilnehmer und 25.000 Zuschauer beim stärksten Lauf aller Zeiten live dabei
Die Truppe „Caba’s Cabanauten“ erhielt den Flughafen-Sonderpreis für die originellste Gruppe. Flughafen-Chef van Bebber (rechts oben) meint: Daumen hoch!
Den Sonderpreis des Flughafens Weeze hat die Mannschaft „Caba’s Cabanauten“ abgesahnt. Die Mitglieder kommen aus allen Ecken Deutschlands, organisieren sich über ein Internetforum und treffen sich regelmäßig, um an Extremläufen wie dem StrongmanRun teilzunehmen.
Aber sie nehmen nicht nur teil - nein, sie verleihen dem Event auch jede Menge Skurrilität: Die „Cabanauten“ laufen nämlich nicht in normaler Sportkleidung mit, sondern in Outfits, die teilweise selbst an einem Rosenmontagszug für großes Aufsehen sorgen würden. Allen voran John Caba, Guru und Chef der Truppe: Mit einer pinken Frauenperücke, einem hautengen Top, gigantischen Plastikbrüsten und Plüschpantoffeln war John Caba, der sich allen nur als „Chantal“ vorstellte, der Hingucker Nummer 1 auf dem ganzen Eventgelände. Aber auch seine Teamkollegen waren nicht ohne: Als Fremdenlegionäre, Spartaner und Schotten erstürmten die Männer die Hindernisse des StrongmanRuns. Und bei all den spaßigen Outfits: Auch sportlich hatten es die kantigen Jungs faustdick hinter den Ohren. Klar, dass die Wahl der Jury auf „Caba’s Cabanauten“ fiel. „Wir haben die Kriterien Fairness, sportlicher Ehrgeiz und Originalität im Schulnoten-System bewertet. Jedes Jury-Mitglied hat sich 20 bis 30 Teams notiert. Ich war sehr beeindruckt, wie viele Läufer mitgemacht haben und vor allem in welcher Vielfalt“, sagte Landrat Wolfgang Spreen, der neben RP-Lokalchef Jürgen Loosen, Antenne-Chefredakteur Tommi Bollmann, Flughafen-Sprecher Holger Terhorst und dem „verrückten Puppenspieler“ Heinz Bömler in der Jury saß. John Caba und seine Freunde nahmen den Flughafen-Preis natürlich dankend entgegen: „Wir freuen uns immer, wenn wir ein bisschen Farbe in ein Event bringen können. Dafür sind wir schließlich hierhin gekommen.“
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Sie robbten durch Schlamm, stürzten sich in
gefährliche Gewässer, krochen durch schier endlose Betonröhren,
stellten sich tückischen Reifenbergen, bezwangen steile Hürden und
meterhohe Mauern – 4.174 unerschrockene Teilnehmer (3.777 Männer und
397 Frauen) aus ganz Europa beim stärksten Lauf aller Zeiten: Dem
Fisherman’s Friend StrongmanRun 2008. 25.000 Zuschauer am Streckenrand
unterstützten die mutigen Läufer, als sich diese heute dem 16 km langen
und mit spektakulären Hindernissen gespickten Querfeldeinparcours auf
dem Gelände des Airport Weeze am Niederrhein stellten.
Um 12 Uhr 28 Minuten und 47 Sekunden feuerte Herr Ulrich Francken,
Weezes Bürgermeister, den Startschuss ab, exakt nach einer Stunde, 12
Minuten und einer Sekunde überquerte Knut Höhler die Ziellinie. „Es war
hart, aber es hat echt Spaß gemacht. Ohne den Fun-Faktor dabei, hätte
ich vor Schmerzen wahrscheinlich nicht durchhalten können. Nächstes
Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei!“ so der Medizinstudent aus
Göttingen. Unter der Schlammpackung kaum zu erkennen, folgten Christian
Sperling und Marc Andreas Ocklenburg. Nina Schüler erreichte als
schnellste Frau im Starterfeld nach einer Stunde, 26 Minuten und 27
Sekunden erschöpft, aber überglücklich das Ziel. Der letzte Läufer
kroch nach langen drei Stunden, 24 Minuten und sechs Sekunden über die
Ziellinie. Insgesamt durften sich von den 4.174 Startern 4.072 Finisher
(3.698 Männer und 374 Frauen) nennen und voller Stolz ihre Fisherman’s
Friend StrongmanRun-Medaille entgegennehmen.
Niemand
Geringeres als der Comedian Ausbilder Schmidt sorgte mit gewohnt
strenger Hand dafür, dass die Läufer nicht auf der Strecke blieben. An
den gefürchtetsten Hindernissen stand er als gnadenloser
Drill-Instructor parat, um die Teilnehmer bis an ihre Grenzen zu
bringen. „Wie man heute mal wieder sieht, hat ein richtiger Anschiss
noch Niemandem geschadet. Schön, dass ich mal so richtig die Sau raus
lassen durfte. Vor allem hatte ich selbst meinen Spaß!“ so Ausbilder
Schmidt.
Aufsehenerregende Exoten wie unerschütterliche Wikinger, starke
Schotten und furchtlose Römer boten den Zuschauern neben einem
spannenden Rennen, Entertainment pur.
Der in Deutschland wohl einzigartige Lauf war bereits Monate vorher
ausgebucht. „Hätten wir die Teilnehmerliste nicht Mitte Januar
geschlossen, wären hier in Weeze mit Sicherheit 10.000 Läufer an den
Start gegangen. Die Nachfrage auf den Run ist wirklich unglaublich“, so
Maren Dragon, Streckenchefin von Fisherman’s Friend.
Aufgrund dieser hohen Nachfrage wurde vom Veranstalter Fisherman’s
Friend bereits der Termin für die dritte Auflage des spektakulären
Hindernisrennens bekannt gegeben: Der Fisherman’s Friend StrongmanRun
2009 findet am 29. März statt. Fast 1.000 Läufer konnten es kaum
abwarten und haben sich bereits jetzt schon auf eine Warteliste für das
kommende Jahr setzen lassen. Wo der Hindernislauf stattfindet, wird
sich wie 2007 im Anschluss einer bundesweiten Ausschreibung
herausstellen. Über 120 Städte hatten sich letztes Jahr beworben, um
als Austragungsstätte für den diesjährigen Fisherman’s Friend
StrongmanRun zu fungieren. Fest steht nur: Auch 2009 wird es wieder
stark zugehen! <<< Weitere Bilder - hier klicken >>>
Weitere Infos: www.fishermansfriend.de/strongmanrun
Das offizielle Endergebnis des Fisherman’s Friend StrongmanRun 2008:
Männer
1. Knut Höhler Göttingen 1:12:01 h 2. Christian Sperling Gütersloh 1:12:21 h 3. Marc A. Ocklenburg Bunert Running Team 1:12:41 h
Frauen
1. Nina Schüler ESV Münster 1:26:27 h 2. Lisa Müller ASV Duisburg 1:27:48 h 3. Sandy Hemprich Eintracht Frankfurt 1:29:51 h
HARD FACTS
5.375 Anmeldungen – Es trauten sich 4.174 Teilnehmer an den Start 3.777 männliche Teilnehmer 397 weibliche Teilnehmerinnen
Davon sind 4.072 Läufer Finisher 3.698 männliche Teilnehmer 374 weibliche Teilnehmerinnen
Schnellste Zeit: 1:12:01 h Knut Höhler (und damit der Fisherman’s Friend Strongman 2008)
Letzte Zeitmessung: 3:24:06 h Rudolf Steinbrecher
Ältester Teilnehmer: geboren 1940, 68 Jahre Jüngster Teilnehmer: geboren 1990, 18 Jahre
Weiteste Anreise: Teilnehmer aus Helsinki – über 1.600 km
Teilnehmer folgender Nationen waren vertreten: Belgien, Dänemark, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Griechenland, Holland, Italien, Kanada, Luxemburg, Österreich, Polen, Portugal, Russland, Schweden, Schweiz, Spanien, Türkei und Ukraine
Strecke: 2 Runden á 8 km Insgesamt 26 Hindernisse + (1. Runde: 12 Hindernisse & 2. Runde:14 Hindernisse) ca. 150 ha Gesamtfläche (ca. 145 Fußballfelder)
Material: 20 km Flatterband 2 km Bauzaun 250 Heuballen 75 m Betonröhren 140m3 Reifen
Ärztliche Versorgung: 150 Sanitäter, Notärzte und Rettungshelfer 2 Rettungstaucher 4 Rettungswagen 6 Krankenwagen 3 Unfallhilfestellen
Crew: 40 Auf-und Abbauhelfer 70 Streckenposten 20 Security-Mitarbeiter 40 Parkplatzeinweiser 10 Techniker 30 Köche, Hostessen, Promoter, Caterer 110 Mitarbeiter Produktionscrew
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